Institut für Raumforschung

Ein interdisziplinäres kollaboratives Kunstprojekt

Das Institut für Raumforschung war keine Institution, sondern konstituierte sich über die Beteiligung einzelner Akteure. Im Sinne einer sozialen Topologie erfolgte die Konstruktion von Raum exemplarisch am Institut selbst, es schaffte den Raum, um über Raum zu forschen.

Ziel des Institutes war es, Kunst und Wissenschaft anhand von Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen zu vernetzen und einen übergreifenden Dialog anzustoßen.

Raum wurde als eine gesellschaftliche Dimension im Sinne eines psychischen (mental mapping), physischen und diskursiven kulturellen Raums begriffen.

Die Verortung in ein Gefüge, in einen überschaubaren Raum, ist Basis für Orientierung und zielgerichtete Bewegung. Raum ist ein Ort, der definiert werden muss.